Broschüre DIN-A5
Jetzt bestellen
Broschüre DIN-A6
Jetzt bestellen
Broschüre DIN-Lang
Jetzt bestellen
Der Offsetdruck zählt zu den hochwertigsten und effizientesten Druckverfahren und ist ideal für Broschüren, Magazine, Plakate und vieles mehr. Doch wie genau funktioniert dieses Druckverfahren und warum ist es nach wie vor der Goldstandard im professionellen Druck? In diesem Artikel erfahren Sie, was den Offsetdruck ausmacht, wie das Verfahren abläuft und wann sich sein Einsatz besonders lohnt.
Der Offsetdruck ist ein indirektes Flachdruckverfahren, bei dem die Druckfarbe zunächst von einer Druckplatte auf ein Gummituch (den sogenannten Gummituchzylinder) und erst danach auf das Papier übertragen wird. Das Wort „Offset“ bedeutet in diesem Zusammenhang „Absetzen“ oder „Übertragen“ – ein Hinweis darauf, dass der Farbauftrag nicht direkt erfolgt.
Entwickelt wurde das Verfahren Anfang des 20. Jahrhunderts. Sein Ursprung liegt im Steindruck (Lithografie), der bereits im 19. Jahrhundert große Bedeutung hatte. Durch die Weiterentwicklung zu einer automatisierten Rotationsdrucktechnik wurde der Offsetdruck schnell zur Standardlösung für hochwertige, kosteneffiziente Großauflagen.
Das Druckmotiv wird digital vorbereitet und als separate Farbplatte für jede Prozessfarbe (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz – CMYK) erstellt.
Die Platten werden in der Druckmaschine montiert. Eine Feuchtwerkslösung benetzt die nichtdruckenden Stellen, während Farbe nur an den gewünschten Stellen haften bleibt.
Die Farbe gelangt von der Platte auf das Gummituch und von dort auf das Papier. Durch diesen Zwischenschritt wird das Papier geschont und eine hohe Druckqualität erreicht.
Nach dem Druck folgt je nach Produkt eine Veredelung oder der Zuschnitt.
Das Offsetdruckverfahren basiert auf dem Prinzip der unterschiedlichen Benetzbarkeit von Druck- und Nichtdruckflächen.
Hier ist der Ablauf in vereinfachter Form:
Häufiger Fehler: Eine falsche Balance zwischen Feuchtmittel und Farbe kann zu Tonwertverschiebungen oder Grauschleiern führen – ein häufiger Anfängerfehler im Offsetdruck.
Wer nutzt was: Offsetdruck wird hauptsächlich von professionellen Druckereien, Werbeagenturen und Verlagen genutzt, wenn es um großformatige oder hochauflösende Druckprodukte geht. Typische Kunden sind Unternehmen, die Kataloge, Magazine, Firmenbroschüren oder Verpackungen in mittleren bis hohen Auflagen produzieren möchten.
Wann wird es am besten genutzt: Das Verfahren eignet sich besonders für Druckaufträge mit hohen Stückzahlen, bei denen gleichbleibende Qualität und Wirtschaftlichkeit entscheidend sind. Bei kleineren Auflagen oder individualisierten Drucksachen ist hingegen der Digitaldruck flexibler und kostengünstiger.
Anwendungsbeispiel: Ein Verlag, der 10.000 Exemplare eines Magazins mit identischem Layout produziert, wählt nahezu immer den Offsetdruck. Die Einrichtung der Druckmaschine ist zwar aufwändig, aber die Kosten pro Exemplar sinken bei hohen Auflagen stark.
Der Offsetdruck bleibt trotz digitaler Alternativen unverzichtbar, wenn es um präzise, hochvolumige und farbstabile Druckprodukte geht. Seine Kombination aus Qualität, Wirtschaftlichkeit und Vielseitigkeit macht ihn zu einem der wichtigsten Verfahren im modernen Druckwesen.
* Der Gutscheincode wird Ihnen in Kürze zugesandt. Nur einmalig pro Kunde im Online-Shop einlösbar. Kein Mindestbestellwert. Eine Abmeldung vom Newsletter ist jederzeit möglich. Es gelten unsere Datenschutzbestimmungen. Nicht mit anderen Gutscheinen kombinierbar. Keine Bar- oder Teilauszahlung möglich.
| Firma | Name | Strasse | PLZ / Ort | Land | ||
|---|---|---|---|---|---|---|