Eintrittskarten drucken lassen
Eine Eintrittskarte muss zum Ablauf Ihrer Veranstaltung passen und zugleich alle wichtigen Informationen übersichtlich vermitteln. Deshalb stehen neben verschiedenen Papierqualitäten fünf Querformate zur Auswahl: DIN A5, DIN A6, DIN A7, DIN A8 und DIN lang. So können Sie kompakte Tickets ebenso individuell gestalten wie großformatige Karten mit mehr Platz für Text und Bild.
Die Eintrittskarten lassen sich ein- oder beidseitig farbig bedrucken. Je nach Bedarf kommen eine Perforation, eine oder zwei Nummerierungen sowie ausgewählte Veredelungen hinzu. Die Auflagen beginnen bei 25 Stück und reichen bis 50.000 Exemplare. Damit eignet sich der Ticketdruck sowohl für Veranstaltungen mit begrenztem Kartenkontingent als auch für einen umfangreichen Vorverkauf.
Welches Eintrittskartenformat bietet den benötigten Platz?
Die Wahl des Formats sollte am Anfang Ihrer Planung stehen. Sie beeinflusst, wie viel Raum für Veranstaltungsname, Termin, Ort, Preisangaben, Bildmotiv und weitere Inhalte zur Verfügung steht. Alle angebotenen Größen sind als Querformat aufgeführt.
| Format | Endmaß | Orientierung bei der Auswahl |
|---|---|---|
| DIN A5 quer | 210 × 148 mm | Größte angebotene Fläche für umfangreichere Informationen und groß angelegte Bildmotive |
| DIN A6 quer | 148 × 105 mm | Mittlere Kartengröße mit Platz für Motiv und Veranstaltungsangaben |
| DIN A7 quer | 105 × 74 mm | Kompaktes Ticketformat für eine reduzierte Gestaltung |
| DIN A8 quer | 74 × 52 mm | Kleinste verfügbare Variante für besonders kurze Inhalte |
| DIN lang quer | 210 × 99 mm | Längliches Format mit breiter Fläche für horizontal aufgebaute Layouts |
Papier auswählen: glänzend, matt, beschreibbar oder strukturiert
Das Material bestimmt, wie die fertige Eintrittskarte aussieht und welche zusätzlichen Eigenschaften sie besitzt. Angeboten werden Bilderdruckpapiere in mehreren Grammaturen, beschreibbares Offsetpapier und Recyclingpapier. Darüber hinaus ist ein Leinenstruktur-Papier aufgeführt. Für bestimmte Veredelungen kommen gesonderte Papierausführungen zum Einsatz.
| Papier | Verfügbare Grammatur | Angegebene Eigenschaft |
|---|---|---|
| Bilderdruck glanz | 170, 250 oder 300 g/m² | Glänzend gestrichene Oberfläche; für 170 g/m² werden glänzende Optik und hohe Farbbrillanz genannt |
| Bilderdruck matt | 170, 250 oder 300 g/m² | Matte Bilderdruck-Ausführung in drei Papierstärken |
| Offsetpapier | 250 oder 300 g/m² | Beschreibbar und damit geeignet, wenn später handschriftliche Ergänzungen vorgesehen sind |
| Recyclingpapier | 300 g/m² | Als eigene Recyclingpapier-Variante verfügbar |
| Leinenstruktur-Papier | 246 g/m² | Papier mit Leinenstruktur |
Für eine farbintensive, glänzende Darstellung ist Bilderdruck glanz die entsprechend bezeichnete Option. Soll das Ticket nachträglich beschriftet werden, stehen 250 und 300 g/m² Offsetpapier zur Verfügung. Eine eigenständige Optik bietet das 246 g/m² Leinenstruktur-Papier. Welche Papierstärke passt, hängt somit nicht nur vom Gewicht, sondern auch von der gewünschten Oberfläche und Weiterverarbeitung ab.
UV-Lack, Sicherheitsprägung oder Sonderfarbe als Akzent
Neben den Standardpapieren stehen mehrere besondere Ausführungen bereit. Dabei sind nicht alle Papiere mit jeder Veredelung kombinierbar.
| Zusatzoption | Papier | Wirkung und Besonderheit |
|---|---|---|
| Partielle UV-Lackierung | 350 g/m² Bilderdruck matt | Punktuell eingesetzter Lack für ein besonderes haptisches Erlebnis |
| Fälschungsschutz | 300 g/m² Bilderdruckpapier | Sicherheitsprägung mit dem Wort „Secure“ an einer geeigneten Stelle |
| Sonderfarbe Gold | 350 g/m² Bilderdruck matt | Gold wird als fünfte Farbe gedruckt und kann für ausgewählte Highlights verwendet werden |
| Sonderfarbe Silber | 350 g/m² Bilderdruck matt | Silber wird als zusätzliche fünfte Farbe umgesetzt |
Die Sicherheitsprägung müssen Sie nicht in den Druckdaten anlegen. UV-Lack sowie Gold und Silber erfordern dagegen gesondert vorbereitete Volltonfarben. Da Gold und Silber nicht aus dem CMYK-Farbraum gemischt werden, werden sie als eigenständige Druckfarben behandelt.
Sonderfarben und partiellen UV-Lack korrekt anlegen
Für den partiellen UV-Lack werden die gewünschten Lackflächen mit 100 % Magenta angelegt. Wandeln Sie das Farbfeld in eine Volltonfarbe um und benennen Sie es mit „Lack“. Sämtliche Lackelemente müssen auf Überdrucken stehen, voll deckend und ohne Raster aufgebaut sein. Die minimale Linienstärke beträgt 1 Punkt.
Auch Gold oder Silber werden als Volltonfarbe vorbereitet. Das Farbfeld erhält je nach Auswahl die Bezeichnung „Gold“ oder „Silber“. Alternativ sind Pantone 871 für Gold und Pantone 877 für Silber angegeben. Für Goldflächen ist zusätzlich vorgegeben, dass sie auf Aussparen stehen, vollständig deckend und ohne Raster angelegt werden. Die Mindestlinienstärke beträgt 1 Punkt.